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Sardinien

Die schönsten Strände gibt's auf Sardinien

Der Spiaggia di Berchida ist ein wahres Kleinod von Strand an der Ostküste zwischen Posada und dem Capo Comino - aber nicht leicht zu finden. Die Küstenstraße verläuft nur wenige hundert Meter vom Meer entfernt. Endlos lang ist das von der Sonne in blendendes Weiß getauchte sandige Band des Strands, der die Straße begleitet. Plötzlich schieben sich schroffe Felsgrate zwischen die Straße und das Meer. Die Straße führt weg von der Küste. Ein verbogenes, von der Sonne ausgebleichtes Schild am Straßenrand, das für den Agriturismo Su Meriacru wirbt, markiert die Abzweigung zum verborgenen schönsten Strand Sardiniens.

Ein desolater Schotterweg führt zum verborgenen Strandparadies. Sechs Kilometer auf unwegsamer Buckelpiste durch menschenleere Küstenlandschaft. Dann gibt die Macchia plötzlich den Blick frei auf eine weite Sandebene an der Mündung des Rio Berchida, dessen Mündung von den ewig anrollenden Wellen mit einer Sandbarriere verschüttet wurde. Von Horizont zu Horizont in sanftem Bogen ein Strand von vollendeter Schönheit. Kein Haus und keine Menschenseele. Nur das sanfte Schwappen des Meeres durchbricht die Stille. Der Strand von Berchida ist ein Naturparadies von anmutiger Jungfräulichkeit... Paradise found!

Die bekannteste Küste Sardiniens jedoch ist die exklusive Costa Smeralda. Unzählige tief ins Land drängende Buchten schaffen viele kleine, intime Badestrände. Zu einigen der Strandperlen und zu vorgelagerten Inselchen, auf denen das ansonsten verbotene Nacktbaden möglich ist, verkehren regelmäßig Bootstaxis. Das zweite große Badeparadies an der Nordküste ist die Costa Paradiso. Der völlig einsame und unbesiedelte Küstenabschnitt südlich von Santa Teresa di Gallura bis zu dem kleinen Ort Vignola ist ein echtes Dorado für Freunde der Natur und der Ruhe. Große Pinienwälder säumen den zwölf Kilometer langen Küstenabschnitt.

Die abgeschiedenste Küste ist die Costa Verde im Süden der Westküste. Nur zwei Stichstraßen führen an diese entlegene Küste, die zwischen dem Capo di Frasca und dem Capo Pécora auf einer Länge von etwa 60 Kilometern praktisch unbesiedelt ist. Von dem kleinen Landstädtchen Gúspini aus zieht sich ein kurvenreiches Sträßchen 30 Kilometer lang durch unbewohntes, felsiges Hügelland. Sechs Kilometer hinter der kleinen Siedlung Marina di Arbus wird die schmale Straße zu einer abenteuerlichen Piste, die extrem steil in das Mündungstal des Riu Piscinas hinabführt, zur Sahara Sardiniens: riesige Dünen, die sich kilometerlang in das Tal hineinziehen, verwehte Sandebenen, in denen knorriger Wacholder der sandigen Wüstenei trotzt, feine Goldstrände. Und in der großartigen Einsamkeit das nostalgische Hotel "Le Dune". Nur durch eine Furt erreicht man dieses Haus, das wie eine unwirkliche Luftspiegelung aus der weiten Sandfläche hinter dem Strand aufragt.

Die Costa del Sud zeigt ein ganz anderes Gesicht. Sie ist in ihrer landschaftlichen Gliederung der Costa Smeralda ähnlich, aber weitgehend unberührt. Die dünn besiedelte Küstenregion zwischen dem Capo Teulada und dem beliebten Badeort Santa Margherita ist an Abwechslung und Schönheit kaum zu übertreffen. Herzstück ist die grandiose Baia Chia, die sich zwischen dem Capo Spartivento und dem Torre di Chia erstreckt. Endlose Sandstrände, bis 30 Meter hohe Dünen, die sich tief ins Land hineinziehen. Das klare Wasser schimmert türkis und azur und ist kinderfreundlich flach.

Das Klima in Cagliari
 Jan.Feb.MärzAprilMaiJuniJuliAug.Sept.Okt.Nov.Dez.
Sonnenstunden556891011108754
Tagestemp.14°C15°C17°C20°C23°C28°C31°C31°C28°C24°C19°C15°C
Nachttemp.7°C7°C9°C10°C14°C18°C20°C20°C19°C15°C12°C8°C
Wassertemp.14°C13°C14°C15°C17°C20°C23°C24°C23°C21°C18°C15°C
Regentage776552113678
=Beste Reisezeit: April - September; im Sommer, wenn der trocken-heiße Scirocco von der Sahara herüberweht, kann das Thermometer auf bis zu 40 C ansteigen.


Die Küche Sardiniens

· Duftendes Brot, das frisch aus dem Ofen kommt.
· Herzhaftes Fleisch am Spieß, über dem offenen Feuer gebraten.
· Käse, nach alter Tradition von Hand zu Kugeln geformt.
· Dazu ein vollmundiger Wein.

Auf diesen vier rustikalen Fundamenten ruht die traditionelle sardische Küche mit deftigen und kalorienreichen Spezialitäten.

Porto Conte. Die Wirtin bringt eine Karaffe roten Hauswein und Su Cogone: "Man darf dazu eigentlich nur das Brot von Osilo verwenden, kein anderes! Den Teig müssen Sie napfförmig einschneiden und reife Tomaten hineinfüllen. Das ist das Entscheidende: Unbedingt reif müssen sie sein! Dazu reichlich Olivenöl und Salz."

Am Meer genießt man Fisch und Meerestiere in allen Variationen, nach italienischer Art zubereitet. Anstelle von Weißbrot wird zum Menü ein "Notenblatt" gereicht: dünnes, knuspriges rundes Fladenbrot, das die Sarden Pane Karasau nennen. Mit heißem Wasser überbrüht, Tomatensoße und Ei beigefügt, wird Pane Karasau zu Pane Frattau - zur wohlschmeckenden und sehr sättigenden sardischen Pizza.

Bis vor wenigen Jahrzehnten galten Fleischgerichte auf der armen Insel als Luxus. Nur zu besonderen Festen und Anlässen wurde geschlachtet und das wertvolle Tier mit Haut und Haar vollständig verwertet. Lammköpfe und -haxen, mit Zwiebeln und Petersilie in passierten Tomaten und Minze gekocht, Piedini e Testini d'Agnello, zählen ebenso zu den traditionellen Köstlichkeiten der sardischen Küche wie die mannigfachen Zubereitungsarten von Innereien: Sa Tratalia, mit Speck gestopfter Lamm- oder Ziegendarm; Sa Cordula, ein mit Zitrone sowie schwarzem Pfeffer abgeschmecktes Gericht aus Herz, Leber, Lunge und Darm von Ziege oder Schaf.

Gegrillt oder gebraten kommen die Arrosti (Braten) zu einem kräftigen Rotwein auf den Tisch. Wie die Innereien werden auch die Arrosti überwiegend aus Wildbret und dem Fleisch von Jungtieren zubereitet: Lämmchen und Zicklein, Kälbchen und Ferkel. Ein besonderer Gaumenschmaus und ein Muss für alle Gourmets, die gern die inseltypische Küche auskosten möchten, ist Porcheddu (Spanferkel), der Klassiker unter den sardischen Fleischgerichten. Porcheddu wird auf Wacholderspießen unter freiem Himmel über einem Holzfeuer gegrillt. Das Feuer wird mit aromatischen Macchia-Hölzern entfacht, wobei vor allem Wacholder dem Fleisch seine einzigartige Note verleiht.

Für Carne a Carraxiu, "beerdigtes Fleisch", wird ein Erdloch ausgehoben, dann ein Ferkel, ein Lamm oder ein Kalb hineingelegt und mit verschiedenen Kräutern bedeckt. Nachdem das Loch wieder sorgfältig zugeschüttet ist, entfacht man darüber ein Schwelfeuer. Diese Zubereitungsart dauert Stunden. Selten, nur absolut selten, wird zu einem Fest Su Malloru de su Sabatteri zubereitet. Nach Art der russischen Matrjoschka-Puppen wird für Su Malloru de su Sabatteri ein komplettes Tier in ein anderes gefüllt - aber nicht nur eines! In einem Rind steckt ein Schwein, das wiederum ein Lamm in sich birgt. Dieses trägt einen Hasen im Bauch und der Hase im Inneren einen Vogel. Unter ständigem Drehen wird dieser gewaltige Fleischklops viele Stunden lang über einem Holzfeuer gegrillt.

Typische Vorspeisen sind die Antipasti di Terra, "was die Erde hergibt": meist deftige Wildschweinsalami, Wildschweinschinken und zu Würstchen gedrehte Innereien - garniert mit Oliven. Delikat sind auch die Culurgiones, sardische Ravioli, mit Schweinehaschee und Frischkäse gefüllt.

Neben Brot und Fleisch ist Käse das dritte grundlegende Nahrungsmittel in der sardischen Küche. Der höchst delikate Pecorino, Schafskäse, wird inzwischen weltweit exportiert. Beim echten sardischen Pecorino dürfen keine untypischen Zutaten wie Kuh- statt Schafsmilch verwendet werden. Der berühmteste sardische Käse ist der Fiore Sardo - lange gelagert, geräuchert, würzig und scharf.

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